Da der Winter wohl noch anhält und in einer Woche Valentinstag ist, gibt es hier etwas zu gewinnen: Was seht ihr in diesem Bild? Es gibt keine Regeln; seit einfach kreativ und schreibt eine Geschichte oder ein paar Verse dazu. Laßt Eurer Phantasie freien Lauf!
Zu gewinnen gibt es alles im Zusammenhang mit diesem Bild im Wert von 45 Euro! Dies kann ein A2 Kunstdruck sein oder Schmuck oder Accessoires. Mehr im Shop...
Einsendeschluss - bitte sämtliche Kommentare unter das Bild - ist der 10.2., 18 Uhr. Bis 20 Uhr steht bereits der Gewinner fest und bis zum 14. kommt der Postbote...
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The Winter continues and in one week is Valentine's Day. So here is something to win: What do you see in this picture? No rules; just be creative. Write a story or a poem.
The prize is all in the context of this image with a value of 45 €! This can be a A2 artprint or jewelry or accessories. more in my shop...
Deadline 10.2., 18 clock. Write all comments here. At 20 clock the winner has already been determined. You will have your price until the 14th.
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administrator (Mittwoch, 08 Februar 2012 15:09)
oh, sehr schön Petra! Mal eine ganz andere Sichtweise!
Dirk Brose (Mittwoch, 08 Februar 2012 18:20)
Der Spielzeugladen ist für Kinder eine andere Welt, er fällt ein wenig kleiner aus als Kinderaugen sich vorgestellt. In der Mitte, manglaubt es kaum sitzt Betty Page im Raum. Das atemberaubende Kleid was sie trägt, hat so manchem Mann den Kopf verdreht. Was mag denn wohl in der grünen Kiste sein ? Ein Puppenhaus, ein Holzpperd oder nur ein Stein. Jedenfalls beobachtet sie und gibt acht, was den Plüschtierhund wohl so zornig macht. Die knochige Katze kann es nicht sein, sie leuchtet wie ein Fackelschein. Dann schauen wir mal genauer hin, möglicherweise hat das Bild einen tieferen Sinn. Ein grüner Kobolt im Hintergrund farbenprächtig und bunt hält sich am Kronleuchter fest und nimmt keine Notiz vom Rest ! Landet vermutlich im Weihnachtsbaum um anschliessend dümmlich dreinzuschaun. Es fliegt eine halbnackte Elfe herein, und packt den Kobolt am linken Bein in ihrer rechten Hand ein Feuerschein. Nun ist alles zu spät da der Baum in Flammen steht.Nu jetzt ein kleines Mädchen im Puppenwagen kommt daher mit einer Wasserspritzr die ist ja schwer ! Zwei Geschenke sind noch nicht zu den Kindern gebracht, die gibt es nächstes Jahr gibt fein acht wenn der Kobolt durchs Fenster kracht.
Sara Horwath (Mittwoch, 08 Februar 2012 18:51)
ooooh. auch toll. Ich bin begeistert! Es wird ja richtig spannend...
manyana (Donnerstag, 09 Februar 2012 10:39)
Merry Lou
WAS SOLL WERDEN, HIER AUF ERDEN..........
Soll ich weiter hier sitzen und schön aussehen, mich beglotzen lassen und im grossen Schauspiel die erste Geige spielen?
Soll ich weiterhin nur zart lächeln, sodass man den lippenstift, der meine Zähne verschmiert nicht bemerkt...ja ich weiß, das sieht beschissen aus.
Ich könnte mich mit dem satinroten Geschenkband am Kronleuchter erhängen, natürlich nur, wenn dieser dämliche Grünling den Platz räumt.
Ich könnte dem kleinen Köter in die Fresse treten, er würde mich ekelhaft zerfleischen und sich seine Zähnchen ausbeissen.
Auch könnte ich dem glänzenden Baum einen Schubs geben, er würde in Flammen aufgehen und ich wie Phönix aus der Asche steigen, währenddessen die ganze Stadt brennt.
Vielleicht lege ich mich einfach in den Schnee und erfriere jämmerlich....es wäre gut, es würde ein Auto über mich fahren, ich würde in tausend Teile zerspringen und die Nachbarskinder könnten mich mit widerlich stinkendem Sekundenkleber lieblos zusammensetzen..
Zu einer neuen, schönen, kaputten Merry Lou...
Julia de Boor (Donnerstag, 09 Februar 2012 19:47)
kopfzirkus
schon mittendrin im
trommelwirbel
weit aufgerissenes löwenmäulchen
aus dem ich ins gedränge schau
der wortakrobat schwingt
seine rufe
bis in höchste höhen
wirft um sich mit gedankenkreisen
in der arena
schnappe ich zu und bin
sofort gefangen
und kein applaus beendet
meine vorstellung
(c) julia de boor
Julia de Boor (Donnerstag, 09 Februar 2012 20:01)
von ganzem herzen
mein schönstes geschenk
gab ich dir nicht
soviel verpackung würde
falsche erwartungen bei dir wecken
ich kenn dich doch
gut verpackt muss es aber sein
sonst zerbricht es ja
dieses kleine vogelzarte wesen
aus glück und glas
also kann ich dir
mein schönstes geschenk
nicht mitgeben jetzt
wo du gehst
ausgerechnet in all dem trubel
werde ich – oh ja
ich werde dich vermissen
aber mein herz
behalt ich hier
(c) julia de boor
Birgit Mandelartz (Freitag, 10 Februar 2012 14:49)
In einem WinterWeihnachtsambiente sitzt eine Lady auf einem hoffnungsgrünen großen Geschenkkarton. Wohlfrisiert präsentiert sie sich mit blasser Haut (das junge Mädchen) in rotem Kleid (die junge Frau) und schwarzen Beinen (die alte Frau). Sie bietet sich anmutig aufrecht und verschließt sich mit niedergeschlagenen Lidern und geschlossenen Beinen ohne Bodenkontakt, wie die Füße dem Gewusel unten entziehend. Nichts und niemand kann dem Karton unter ihr entweichen, der nicht kräftiger ist als sie.
Eine unwirkliche Szenerie..
Kirsten Heidler (Freitag, 10 Februar 2012 15:02)
Vorahnung
Worauf wartest Du?
Bist Du das besondere Geschenk, verpackt im roten Kleid?
Angeknurrt vom Hund, angefaucht von der Katze?
Wer ist böse? Wer hat Angst?
Draußen fällt der Schnee.
Ein Weihnachtsbaum zeigt Hoffnung.
Die Elfe fordert keck, den Sprung zu wagen.
Du sitzt da, die Beine fest zusammen,
Dein Blick - abschätzend,
zwangsvolle Ruhe, hübsch geschmückt.
Worauf wartest Du?
Sara Horwath (Freitag, 10 Februar 2012 21:01)
Vielen Herzlichen Dank für die tollen Einsendungen! Ich bin wirklich begeistert! Vor allem, weil wirklich JEDER etwas ANDERES sieht und bei mir ist das Bild aus nochmal ganz anderen Beweggründen entstanden. Toll! und das macht es so interessant.
Ich muss sagen, es fällt sehr schwer, jetzt wirklich den oder die richtigen zu finden und ich habe lange überlegt. Es gibt auf jeden Fall Favoriten und so habe ich beschlossen, auch einen 2.Platz und 3. Platz zu vergeben.
Vorab aber im Einzelnen:
-zu Petra Voigt: Schön kurz und auf den Punkt gebracht. Vor allem, die Box darzustellen mit dem, was man zu geben hat, finde ich interessant. So muss erst der richtige Prinz "küssen", damit sie sich öffnet. Fast eine neue Bildidee...
- zu Dirk Brose: Das ist eine richtige Winter/und Weihnachtsgeschichte. Sie erzählt und man könnte noch weiterhören. Ganz wie Oma am Kamin sie vielleicht bildlich beschreiben würde. Sie lebt mit allen Sinnen.
- zu manyana: Ich wusste erst nicht, ob das nun ernst gemeint ist oder nicht, weil es nicht nur makaber sondern auch extrem unverblümt daherkam. Aber sicher eine ganz andere kontrastreiche Sichtweise meine Art der Kunst zu betrachten und das wohl feine und "geordnete" zu zerreisen. Das tut gut wie ein Gewitter. Zum Glück bleibt die Zerstörung im Vers... ;)
- zu Julia de Boor: Beim ersten Gedicht habe ich erst gesucht, was da in meinem Bild zu finden war. Das zweite ist sehr zerbrechlich und passt ideal zum Valentinstag und momentan auch wie die Faust aufs Auge zu meiner eigenen Situation! Es ist schwierig, den Grad zu finden, zwischen "nicht zu sehr zu aufzufallen", damit man keine falschen Erwartungen weckt und gerade dann bekämpft wird, da man hell leuchtet und so Kraft zum Auftanken und Rückzug manchmal fehlt und dem, überhaupt nicht aufzufallen, trotzdem aber als Freiberufler präsent sein und um dann unerwartet "zuzuschlagen". Letzteres fällt gerade schwer, da ich auch im Privatleben das Gefühl habe, kämpfen zu müssen, wenn man "einen Platzhirsch" als Partner hereingebeten hat/te. Da ist es unmöglich, wirklich Feines von sich zu geben, ohne "das es aufgefessen" wird und somit man selbst. Also passt das "mein schönstes Geschenk gab ich Dir nicht" (so habe ich das Bild auch noch nicht gesehen). Mir war es wichtiger, mein Herz für mich zu behalten, als dass es in einem Käfig im Nu ausblutet. 'Natürlich ist das wichtiger', würde jeder sagen, aber im Grunde schenkt man doch sehr gern!
- zu Birgit Mandelartz:
Wieder eine völlig andere Sichtweise und fast schon psychologisch. Hier steht sehr die Vergänglichkeit im Vordergrund. Zum Glück gibt es die Kunst um auch mal unwirklich zu sein.
- zu Kirsten Heidler: Auch ein Favorit und es pept heraus, vom Karton aufzuspringen und zu sagen: JAAA Leben, ich komme und man genau mit dem buten Schmuck aus dem Bild mitzunehmen. Man denkt meist viel zu sehr, als das man etwas tut! Toll!
Nun aber zur Preisverleihung:
Der 1. Platz geht an Dirk Brose! Ich finde die Erzählweise einfach knackig, frech und bodenständig und ganz wie ein Wintergedicht; es ist ein bisschen wie der Bass im Bild.
Der 2.Platz geht an Julia de Boor. Das ist jetzt eine sehr subjektive Entscheidung, aber da der 2.Platz eh nicht vorgesehen war, ist das erlaubt;) Sie hat ohne zu wissen gerade eine aktuelle Situation angesprochen und deswegen passt es hier auch.
Der 3.Platz passt zum 2. da man genau aus der Situation und "Lethargie" ausbrechen soll.
Vielen Dank!
Julia de Boor (Freitag, 10 Februar 2012 21:10)
ich freu mich über deine worte und deine entscheidung. danke - und ich bin gespannt, was mir der postbote bringt :-)
gratuliere dirk brose.
nicht verstanden habe ich, wer den ungeplanten dritten platz belegt hat - aber wer auch immer: herzlichen glückwunsch!
und danke dir, sara für die inspirierende idee deines wettbewerbes...
liebe grüße,
julia de boor
Sara Horwath (Freitag, 10 Februar 2012 21:18)
Platz 3 hat schon mitteilung bekommen. Die Woche war voll und der Tag heut lang: Es war Kirsten. Sorry, da war mein Kopf schneller bei den Gewinnerninformieren, als die Finger
Sara Horwath (Freitag, 10 Februar 2012 21:23)
Vielen Herzlichen Dank für die tollen Einsendungen! Ich bin wirklich begeistert! Vor allem, weil wirklich JEDER etwas ANDERES sieht und bei mir ist das Bild aus nochmal ganz anderen Beweggründen entstanden. Toll! und das macht es so interessant.
Ich muss sagen, es fällt sehr schwer, jetzt wirklich den oder die richtigen zu finden und ich habe lange überlegt. Es gibt auf jeden Fall Favoriten und so habe ich beschlossen, auch einen 2.Platz und 3. Platz zu vergeben.
Vorab aber im Einzelnen:
-zu Petra Voigt: Schön kurz und auf den Punkt gebracht. Vor allem, die Box darzustellen mit dem, was man zu geben hat, finde ich interessant. So muss erst der richtige Prinz "küssen", damit sie sich öffnet. Fast eine neue Bildidee...
- zu Dirk Brose: Das ist eine richtige Winter/und Weihnachtsgeschichte. Sie erzählt und man könnte noch weiterhören. Ganz wie Oma am Kamin sie vielleicht bildlich beschreiben würde. Sie lebt mit allen Sinnen.
- zu manyana: Ich wusste erst nicht, ob das nun ernst gemeint ist oder nicht, weil es nicht nur makaber sondern auch extrem unverblümt daherkam. Aber sicher eine ganz andere kontrastreiche Sichtweise meine Art der Kunst zu betrachten und das wohl feine und "geordnete" zu zerreisen. Das tut gut wie ein Gewitter. Zum Glück bleibt die Zerstörung im Vers... ;)
- zu Julia de Boor: Beim ersten Gedicht habe ich erst gesucht, was da in meinem Bild zu finden war. Das zweite ist sehr zerbrechlich und passt ideal zum Valentinstag und momentan auch wie die Faust aufs Auge zu meiner eigenen Situation! Es ist schwierig, den Grad zu finden, zwischen "nicht zu sehr zu aufzufallen", damit man keine falschen Erwartungen weckt und gerade dann bekämpft wird, da man hell leuchtet und so Kraft zum Auftanken und Rückzug manchmal fehlt und dem, überhaupt nicht aufzufallen, trotzdem aber als Freiberufler präsent zu sein und um dann unerwartet "zuzuschlagen". Letzteres fällt gerade schwer, da ich auch im Privatleben das Gefühl habe, kämpfen zu müssen, wenn man "einen Platzhirsch" als Partner hereingebeten hat/te. Da ist es unmöglich, wirklich Feines von sich zu geben, ohne "das es aufgefessen" wird und somit man selbst. Also passt das "mein schönstes Geschenk gab ich Dir nicht" (so habe ich das Bild auch noch nicht gesehen). Mir war es wichtiger, mein Herz für mich zu behalten, als dass es in einem Käfig im Nu ausblutet. 'Natürlich ist das wichtiger', würde jeder sagen, aber im Grunde schenkt man doch sehr gern!
- zu Birgit Mandelartz:
Wieder eine völlig andere Sichtweise und fast schon psychologisch. Hier steht sehr die Vergänglichkeit im Vordergrund. Zum Glück gibt es die Kunst um auch mal unwirklich zu sein.
- zu Kirsten Heidler: Auch ein Favorit und es pept heraus, vom Karton aufzuspringen und zu sagen: JAAA Leben, ich komme und man genau mit dem buten Schmuck aus dem Bild mitzunehmen. Man denkt meist viel zu sehr, als das man etwas tut! Toll!
Nun aber zur Preisverleihung:
Der 1. Platz geht an Dirk Brose! Ich finde die Erzählweise einfach knackig, frech und bodenständig und ganz wie ein Wintergedicht; es ist ein bisschen wie der Bass im Bild.
Der 2.Platz geht an Julia de Boor. Das ist jetzt eine sehr subjektive Entscheidung, aber da der 2.Platz eh nicht vorgesehen war, ist das erlaubt;) Sie hat ohne zu wissen gerade eine aktuelle Situation angesprochen und deswegen passt es hier auch.
Der 3.Platz geht an Kirsten: passt zum 2. da man genau aus der Situation und "Lethargie" ausbrechen soll.
Vielen Dank!
M. (Dienstag, 14 Februar 2012)
Platzhirsch ?
Lieben Gruß.
M.
Sara Horwath (Dienstag, 14 Februar 2012 15:08)
nicht du....
S.
Julia de Boor (Samstag, 18 Februar 2012 12:35)
vielen herzlichen dank für diese wunderschöne kette, sara!!! ICH HABE MICH SOFORT IN SIE VERLIEBT - passend zum valentinstag :-)